• Petra Schoormans

Ich feiere gerade mich selbst.

Ich feiere, dass ich NEIN gesagt habe und damit ein ganz großes JA zu mir selbst. Ich feiere, dass ich NEIN gesagt habe, wo ich immer wieder JA gesagt habe und NEIN sagen wollte.



Ich feiere, dass ich immer wieder die Frage gestellt bekommen habe, die mich hat straucheln lassen. Immer und immer wieder.

Die Frage, die mich aus der Reserve gelockt hat, weil ich Angst vor meiner eigenen Antwort hatte. Befürchtet habe, ich könnte nicht mehr geliebt werden, wenn ich NEIN sage zu meinem Gegenüber.


Ich bin schon sehr in der Liebe zu mir selbst.

Und es gibt auch noch Lernaufgaben in meinem Leben, die mich konfrontieren, wo ich noch mehr Liebe zu mir fließen lassen darf. Bis vor nicht all zu langer Zeit hat mich der Moment, wo ich JA sagte und NEIN sagen wollte sehr traurig gemacht.

Ich habe mich immer wieder selbst angegriffen, wenn ich es erkannt habe und dachte, ich muss zu meinem Wort stehen. Ich habe ja etwas versprochen. Mein Versprechen mir gegenüber in dieser Situation habe ich damit in den Sand gesetzt. Wie dankbar bin ich dem Menschen, der mich so aus meiner Komfortzone holt, dass er mir zeigt, dass ich in einem Thema noch nicht in der Selbstliebe bin und eine alte Schuld (Schuld ist eine Illusion) heilen darf. Tränen tiefster Dankbarkeit kullern für einen Moment aus meinen Augen. Ich fühle, was gerade gehen darf. Ein Schritt mehr in meine ureigene Freiheit, weil ich noch mehr in der Liebe zu mir selbst bin. Selbstliebe ist Freiheit.

Das tiefste und schönste Empfinden. Danke Leben, danke mir für meine Offenheit in der Liebe zu bleiben. Sie ist mein schönstes Tool. Ich habe erst aus der Liebe zu mir heraus gehandelt um zu erkennen, dass ich mein Gegenüber damit das größte Geschenk mache.


So. Das wollte fix mal raus. Ein Thema, das mich schon so lange begleitet, so viel Heilung schon geschehen ist. Ein Thema, an dem ich früher tagelang nagte, mein Ego so heftig angesprungen ist, das ich heute innert einer Stunde gedreht habe.


Wir sind Eins.

Das, was ich in mir heile, heilt in meinem Gegenüber und in dir. Es war immer nur eine Frage, die mir gestellt wurde. Ich habe auf einem anderen Ohr gehört. Auf meinem Schuldohr, auf meinem Verpflichtungsohr. Heute höre ich die frage und bewundere den Mut meines Gegenübers, dass er die Frage immer wieder stellte. Heute handle ich aus der Liebe heraus.

Ich habe gerade mal wieder die Welt verbessert.




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